Ranking ist nicht alles – oder doch?

Suchen ohne Googlen ist für viele undenkbar geworden. Und egal ob diese oder eine andere Suchmaschine verwendet wird, die CTR (= Click-through-Rate oder einfach Klickrate) verhält sich stets ähnlich, denn wir haben uns angewöhnt, die Top-10, vielleicht noch Top 20 oder 30 der SERP (Search Engine Result Pages) zu scannen – alles weitere hat kaum Chancen, von den Suchenden wahrgenommen zu werden.

An die 90 Prozent aller organischen Klicks verteilen sich auf die ersten 10 Treffer bzw. Seite 1 in den Ergebnissen. Für die restlichen Suchergebnisseiten bleiben damit etwa nur noch 10 Prozent der Klicks übrig.

Auch innerhalb der ersten Suchergebnissseite schwankt die Klickwahrscheinlichkeit von 33-35 Prozent für Platz 1 in den SERP auf nur noch ca. 4 Prozent für Platz 10.

Google Click-Verteilung

via searchenginewatch

via blog.avenit.de

via searchenginewatch

Dennoch: Ranking Obsession ist für SEO tabu

Und obwohl es Fakt bleibt, dass die Nennung der Seite für entscheidende Suchbegriffe im Google-Index essentiell ist, kann das sture Abfragen von Top Keyword-Rankings natürlich nicht einziger Bestandteil einer gelungenen Optimierungsstrategie sein.

Rankings haben ihre Limits: Zum einen ist es unmöglich, für sämtliche Keywords, die ins Themenumfeld der Seite passen, zu ranken. Zum anderen ist es schwer, das Ranking für Keywords akkurat abzubilden – und sich dementsprechend darauf als (einzigen) KPI zu verlassen. Personalisierte Suchen und das Abfragen über verschiedene Devices erschweren eine objektive Messung. Und letztendlich können Rankings in erster Linie auch nicht verraten,  wie der Seiteninhalt bei den Besuchern aufgenommen wird – Verbreitung und/oder Konversion durch SEO evoziert werden. Allerdings gehen eine benutzerfreundliche Seite und ein gutes Ranking auch Hand in Hand, weshalb eine Ranking-Kontrolle – als Nachsorge und nicht als primäres Ziel – Berücksichtigung finden sollte.

Fazit: Neben der Usabilitiy einer Seite ist das Ranking ein weiterhin entscheidendes Erfolgskriterium, das bei der SEO-Arbeit kontrolliert werden sollte, ohne Faktoren wie Usability, Geschwindigkeit und Content-Qualität als elementare Bestandteile einer erfolgreichen SEO-Strategie zu vernachlässigen. Guter Content macht gutes Ranking – gemäß diesem Ursache-Wirkungs-Prinzip sollte auch die Zielsetzung, Optimierung und Erfolgsmessung erfolgen.

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